The Workforce View 2020

The Workforce View 2020“ befasst sich mit den Einstellungen der Mitarbeiter zur heutigen Arbeitswelt und ihren Erwartungen und Hoffnungen für den Arbeitsplatz der Zukunft. Das ADP Research Institute hat zwischen dem 29. Oktober 2019 und dem 6. Januar 2020 32.442 Arbeitnehmer aus aller Welt befragt.

Mit dem Anbruch der 2020er-Jahre sehen sich HR-Führungskräfte rund um den Globus mit einer neuen Welt konfrontiert, die viele Herausforderungen mit sich bringt. Das wirtschaftliche Umfeld, das angesichts rasanter Veränderungen bereits einem enormen Wandel unterworfen war, wird nun von der COVID-19-Pandemie stark belastet und viele Aspekte unserer Arbeit werden möglicherweise nie wieder so sein wie vorher.

Der vorliegende Bericht enthält eine Momentaufnahme der Ansichten von Arbeitnehmern weltweit, bevor sich das Virus auf der ganzen Welt verbreitet hat. Er bietet daher wertvolle Einblicke in Trends, die sich schon vor dem Virus bemerkbar gemacht haben.

Diese Trends sind zahlreich und vielfältig. Viele Branchen durchlaufen aufgrund von technologischen Fortschritten rasante Veränderungen, weshalb es nach wie vor wichtig ist, Fähigkeiten auszubauen und zu binden. Selbst in Bereichen, in denen kein Arbeitskräftemangel herrscht, bewirken einige Makrotrends am Arbeitsplatz, dass die Fähigkeiten, die Arbeitnehmer anbieten, immer weniger denen entsprechen, die Unternehmen benötigen, um sich effektiv gegen die Konkurrenz zu behaupten und sich auf die Zukunft vorzubereiten.

Dieses Problem dürfte sich umso stärker verschärfen, je länger der Geschäftsbetrieb durch das Coronavirus beeinträchtigt wird. In Zukunft wird es für Arbeitgeber also wahrscheinlich weiterhin ein vorrangiges Ziel sein, die Fähigkeiten und Talenten zu gewinnen, die sie in diesen schwierigen Zeiten sowie für eine Konjunkturerholung benötigten. Dieses Ziel wirkt sich auch auf alle anderen in diesem Bericht behandelten Themen aus.

Unter diesen Themen fallen drei strukturelle Veränderungen besonders ins Auge. Sie beeinflussen nämlich, wie Arbeitgeber mit Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt umgehen und welchen Bezug Mitarbeiter zu ihrem Arbeitsplatz haben. Insgesamt zwingen uns all diese Trends dazu, unser gesamtes Wissen über Arbeit zu hinterfragen:

Eine alternde Bevölkerung

Da Millionen von Babyboomern in den Ruhestand eintreten, sehen sich Arbeitgeber mit einem Wegfall kompetenter Talente und Regierungen mit immer höheren Sozialausgaben konfrontiert. Das Coronavirus könnte diesen Verlust durchaus beschleunigen, wenn Mitarbeiter, die das Rentenalter fast erreicht haben, freiwillig früher in den Ruhestand gehen oder aufgrund von Sparmaßnahmen der Unternehmen dazu gezwungen werden. Es gibt unterschiedliche Auffassungen dazu, wie dieses Problem am besten angegangen werden sollte. Viele Länder heben das Rentenalter an und ändern die Rentenleistungen, um die Lücke zu schließen. Allerdings ist noch nicht klar, wie erfolgreich diese Maßnahmen sein werden und welche Auswirkungen sie langfristig auf die Belegschaften haben werden. Möglicherweise müssen Richtlinien, die im letzten Jahrzehnt entwickelt wurden, in diesem Jahrzehnt umgeschrieben werden. 

Die Gig-Economy

Der Wunsch nach mehr Flexibilität führt dazu, dass Arbeitnehmer den klassischen Arbeitsverträgen den Rücken kehren. Infolgedessen ist die sogenannte Gig-Economy in den letzten Jahren geradezu sprunghaft gewachsen. Doch dieser neue Pool von Auftragnehmern und Freiberuflern wirft auch kontroverse Fragen auf. Wer profitiert wirklich von der beispiellosen Flexibilität bei den Rechten und der Arbeitsplatzsicherheit von Mitarbeitern? Entscheiden sich unabhängige Selbstständige wirklich aus freien Stücken für diese Option oder ist diese Freiheit in Wahrheit eine Illusion? Solche Fragen werden nach COVID-19 noch relevanter sein, denn die Pandemie wirft ein Schlaglicht auf Themen wie Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitnehmerrechte und flexibles Arbeiten für Mitarbeiter und Auftragnehmer.

Technologische Innovation

Es werden zunehmend andere Fähigkeiten benötigt, da alle Branchen neue Technologien einführen und ihre Betriebsabläufe schrittweise automatisieren, manuelle Arbeitsvorgänge reduzieren und Geschäftsmodelle – manchmal von Grund auf – ändern. Da viele Unternehmen ihren Betrieb rasch an die neuen Anforderungen des Jahres 2020 anpassen und sich das Konzept des Arbeitsplatzes angesichts der Zunahme der Telearbeit schnell verändert, wird die Nachfrage nach Hightech-Tools und kompetenten Fachkräften, die diese entwickeln und nutzen können, immer größer werden. Dieser Trend bringt sowohl Chancen als auch Bedrohungen mit sich. Daher ist es unabdingbar zu wissen, was Mitarbeiter über ihre Aussichten denken.

m globalen Teil der „Workforce View“-Studie werden diese und zahlreiche andere Themen behandelt. Der Bericht ist ein einzigartiges Barometer für Mitarbeitererfahrungen, -perspektiven und -ansichten in einem kritischen Moment – vor dem Beginn eines neuen Jahrzehnts und vor dem Ausbruch des Coronavirus. 

Nach unserer Befragung von mehr als 30.000 Arbeitnehmern in 17 Ländern und vier Kontinenten können wir darlegen, wie Mitarbeiter auf wichtige und aktuelle Themen reagieren. Gleichzeitig erörtern wir, was das für Arbeitgeber bedeutet, die ihre Talentbasis und Geschäftsabläufe für eine sich rasch verändernde Welt optimieren möchten. 

Um die Resultate zu sehen und mehr zu erfahren:

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